Bernhard Trautvetter, Essen
Düsseldorfer Friedenspreis
Bernhard Trautvetter Flüchtlinge willkommen in Düsseldorf
Düsseldorfer Friedenspreis
Bernhard Trautvetter
Die Idylle trügt: Von Kalkar und Uedem, zwei eher verschlafenen Kommunen am unteren Niederrhein, könnte der nächste Weltkrieg ausgehen. Ein Krieg 3.0, der weitgehend auf neue Technologien setzt, an deren Anwendung die NATO bereits übt. Für dessen Steuerung erforderliche Einrichtungen befinden sich schon heute dort. Dass die Friedensbewegung darauf aufmerksam wurde und seither am 3. Oktober dort demonstriert, ist vor allem Bernhard Trautvetter zu verdanken. Bernhard hat intensiv recherchiert, hat eine Unzahl entlarvender Dokumente der Militärs ausgewertet. Frieden braucht Bewegung - doch Bewegung braucht Information. Information, die die vorherrschende Desinformation durchkreuzt. Bernhard Trautvetter, seit vielen Jahrzehnten in der Friedens- und Umweltbewegung aktiv, hat sie zusammengetragen. Und trägt sie in die Öffentlichkeit - als Mitorganisator von Veranstaltungen an der VHS Essen und mit vielerorts gehaltenen eigenen Vorträgen, als Mitbegründer des Netzwerks „Schule ohne Bundeswehr“, als Mitglied des Friedenspädagogischen Arbeitskreises der GEW NRW. Als Lehrer liegt ihm die Auseinandersetzung der Schüler mit dem verbrecherischen Krieg des deutschen Faschismus und dem Holocaust besonders am Herzen. Bernhard Trautvetter wurde am 31. März der Düsseldorfer Friedenspreis auf dem Ostermarsch Rhein-Ruhr verliehen.
Laudatio von Hermann Kopp (Friedensforum)